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Durch das Bayerische Wohnungsbauprogramm zur Förderung von Eigenwohnraum

Bayerisches Wohnungsbauprogramm: Staatliche Förderung zur Eigenheimfinanzierung in Bayern

Der Freistaat Bayern und die BayernLabo (Bayerische Landesbodenkreditanstalt, Brienner Str. 22, 80333 München) unterstützen Privatpersonen, vor allem mit niedrigem bis durchschnittlichem Einkommen, beim Bau oder Kauf eines eigenen Hauses oder einer Wohnung. Sie bieten ihnen dazu befristet zinsverbilligte Darlehen sowie Zuschüsse aus dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm zur Förderung von Eigenwohnraum.*

Wie sieht die Förderung aus?

Neubau von Wohnraum

Erwerb von neu geschaffenem Wohnraum (Ersterwerb)

Erwerb von vorhandenem Wohnraum (Zweiterwerb)

Erweiterung und Veränderung von bestehendem Wohnraum

Der geförderte Wohnraum muss angemessen groß sein. Gefördert wird auch Wohnraum, der später an Verwandte, Verschwägerte, Pflegekinder oder Pflegeeltern (im Sinn von Artikel 4 Abs. 1 Nr. 2 BayWoFG) zur ortsüblichen Vergleichsmiete vermietet wird.

Wie hoch ist die Förderung?

Sie erhalten von uns ein zinsgünstiges Darlehen für die Finanzierung Ihrer Immobilie. Es kann auch Wohnraum gefördert werden, der später an Verwandte, Verschwägerte, Pflegekinder oder Pflegeeltern zur ortsüblichen Vergleichsmiete vermietet wird.

Die Höhe des Darlehens beträgt

  • beim Bau und Ersterwerb höchstens 30 %,
  • beim Zweiterwerb, also beim Kauf eines bereits gebauten Hauses oder einer bereits gebauten Wohnung, höchstens 40 %

der förderfähigen Gesamtkosten.**

Zuschüsse

Kinderzuschuss 5.000 EUR 

Haushalte mit Kindern erhalten pro Kind einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro. Dies gilt auch wenn bei Antragstellung die Geburt eines oder mehrerer Kinder aufgrund bestehender Schwangerschaft zu erwarten ist.


Ein die Darlehensförderung ergänzenden Zuschuss in Höhe von 10% der förderfähigen Kosten bis maximal 30.000 EUR erhalten Sie

beim Erwerb von vorhandenem Wohnraum (Zweiterwerb)
für einen Ersatzneubau 
für einen Neubau auf einer Konversionsfläche oder innerörtlichen Brachfläche 

Wer wird gefördert?

Die Idee des Bayerischen Wohnungsbauprogramms zur Förderung von Eigenwohnraum ist es, vor allem Familien mit niedrigem bis durchschnittlichem Einkommen zu helfen, ihren Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Daher richtet sich das Förderangebot nach dem Jahresbruttoeinkommen. Einen Förderantrag können alle Haushalte stellen, die unter der vorgegebenen Einkommensgrenze liegen.

Mit unserem Förderlotsen finden Sie schnell heraus, ob Sie antragsberechtigt wären.

Sonderregelungen bei der Einkommensberechnung

In einigen Fällen können Freibeträge bei der Einkommensberechnung abgezogen werden. So werden folgende Beträge vom Jahreseinkommen abgezogen:

  • bei Ehepaaren/Lebenspartnern, bis zum Ablauf des siebten auf den Beginn der Ehe/Lebenspartnerschaft folgenden Kalenderjahres: 5.000 Euro
  • bei Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50: je 4.000 Euro
  • bei Personen, die Unterhalt zahlen
    - an einen früheren, dauernd getrennt lebenden Ehe-/Lebenspartner: bis zu 6.000 Euro,
    - an ein Kind, das auswärts studiert oder eine Ausbildung macht: bis zu 4.000 Euro
    - an eine sonstige, nicht zum Haushalt zählende Person: bis zu 4.000 Euro
    - an ein Kind, das nicht ständig im eigenen Haushalt lebt, weil die Eltern getrennt leben und sich
    das Sorgerecht uneingeschränkt teilen: bis zu 4.000 Euro.

Wann und wo stelle ich den Förderantrag?

Der Antrag muss noch vor Baubeginn oder Kaufvertragsabschluss bei der örtlich zuständigen Bewilligungsstelle beantragt werden. Dies sind in der Regel das Landratsamt oder das jeweils zuständige Referat bei kreisfreien Städten. Diese überprüfen jeden Förderantrag individuell und entscheiden eigenverantwortlich darüber, ob dem Antrag stattgegeben wird. Dort erhalten Sie auch alle erforderlichen Formulare sowie weitere Auskünfte. Folgende Unterlagen sollten Sie dabeihaben: Letzte Einkommensteuererklärung, Verdienst- oder Rentenbescheinigung, Kopien der letzten 12 Gehaltsabrechnungen bzw. bei Selbständigen Kopien der beiden letzten Jahresabschlüsse, Nachweise über Sparguthaben oder aus eigenen Mitteln erworbene Grundstücke, Auflistung aller veranschlagten Gesamtkosten zur Berechnung der Darlehenshöhe und der daraus resultierenden monatlichen Belastung.

Informationsstand: 01.05.2018
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (www.wohnen.bayern.de)