Rund um die Antragsstellung. Sind Sie förderfähig? Wann und wo beantragen Sie die Förderung? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen hier.

Wissenswertes zur Antragsstellung

Was wird gefördert und wie hoch ist die Förderung?

Im Rahmen von zwei Förderprogrammen, dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm und dem Bayerischen Zinsverbilligungsprogramm unterstützt die BayernLabo im Auftrag des Freistaates Bayern Privatpersonen beim:

  • Bau von Wohnraum (Neubau, Gebäudeänderung und -erweiterung nur mit dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm)
  • Erwerb von neu geschaffenem Wohnraum (Ersterwerb)
  • Erwerb von vorhandenem Wohnraum (Zweiterwerb)

Die Höhe der Forderung hängt ab vom jeweiligen Programm. Mehr Infos dazu finden Sie hier:

Förderprogramme

Wer kann einen Förderantrag stellen?

Die Idee der Wohnraumförderung in Bayern ist es, vor allem jungen Familien mit mittleren Einkommen zu helfen, ihren Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Daher richtet sich das Förderangebot nach dem Jahresbruttoeinkommen. Einen Förderantrag können alle Haushalte stellen, die unter der vorgegebenen Einkommensgrenze liegen. Prüfen Sie mit unserem Förderlotsen, ob eine Antragsstellung für Sie in Frage kommt.

Förderlotse

Wo stelle ich den Antrag?

Um ein Darlehen aus dem Bayerischen Zinsverbilligungsprogramm und/oder aus dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm zu erhalten, vereinbaren Sie am besten heute noch einen Gesprächstermin mit der örtlich zuständigen Bewilligungsstelle. Dies sind in der Regel das Landratsamt oder das jeweils zuständige Referat bei kreisfreien Städten. 

Bei Ihrer Bewilligungsstelle erhalten Sie auch alle erforderlichen Formulare.

Wann stelle ich den Antrag?

Die Darlehen müssen vor Baubeginn oder Kaufvertragsabschluss bei der örtlich zuständigen Bewilligungsstelle beantragt werden.

Welche Unterlagen brauche ich für die Antragsstellung?

Das Förderangebot der BayernLabo richtet sich nach dem Jahresbruttoeinkommen. Zur Berechnung des Jahresbruttogehalts muss jede zum Haushalt zählende Person alle aktuellen steuerpflichtigen wie steuerfreien Einkünfte anhand entsprechender Belege offenlegen:

  • letzte Einkommensteuererklärung
  • Verdienstbescheinigung mit Hinweis auf Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld
  • Rentenbescheinigung.

Zur Risikominimierung prüfen die örtlich zuständige Bewilligungsstelle darüberhinaus die Einkommens- und Vermögensverhältnisse jedes Antragstellers anhand folgender Unterlagen:

  • Kopien der Gehaltsabrechnungen der vergangenen 12 Monate
  • bei Selbständigen Kopien der beiden letzten Jahresabschlüsse
  • Nachweise über Sparguthaben oder aus eigenen Mitteln erworbene Grundstücke.

Im Einzelfall können weitere Bonitätsunterlagen erforderlich sein. Des Weiteren muss der örtlich zuständigen Bewilligungsstelle eine Auflistung aller veranschlagten Gesamtkosten zur Berechnung der Darlehenshöhe und der daraus resultierenden monatlichen Belastung vorgelegt werden.