BayernLabo

Kinderleicht ins eigene Heim

Das bayerische Zinsverbilligungsprogramm zur Förderung von Eigenwohnraum macht es möglich Energiekredit Kommunal Bayern

Bayerisches Zinsverbilligungsprogramm: Mit dem zinsgünstigen Darlehen der BayernLabo in die eigenen vier Wände

Die BayernLabo unterstützt im Rahmen des Bayerischen Zinsverbilligungsprogramms zur Förderung von Eigenwohnraum* vor allem Familien mit niedrigem bis durchschnittlichem Einkommen beim Bau oder Kauf eines eigenen Hauses oder einer Wohnung mit Hilfe eines befristet zinsverbilligten Darlehens von bis zu einem Drittel der Gesamtkosten des selbstgenutzten Wohnraums.

Die BayernLabo bietet im Bayerischen Zinsverbilligungsprogramm Darlehensvarianten mit 10- und 15-jähriger Zinsfestschreibung sowie als weitere Alternative eine Darlehnsvariante mit 30-jähriger Zinsfestschreibung (Volltilgung) an.

Was wird gefördert?

Neubau von Wohnraum

Erwerb von neu geschaffenem Wohnraum (Ersterwerb)

Erwerb von vorhandenem Wohnraum (Zweiterwerb)

Der geförderte Wohnraum muss angemessen groß sein. In einem Zweifamilienhaus kann nur die für den Antragsteller vorgesehene Wohnung gefördert werden. Bei einem Zweiterwerb müssen die veranschlagten Gesamtkosten angemessen sein und dürfen in der Regel die Gesamtkosten eines vergleichbaren Neubaus nicht übersteigen.

Wie hoch ist das Darlehen?

Der Darlehensbetrag beträgt bis zu einem Drittel der förderfähigen Gesamtkosten** des selbstgenutzten Wohnraums.

  • Im Einzelfall muss das Darlehen mindestens 15.000 Euro betragen (Bagatellgrenze).
  • Der ermittelte Darlehensbetrag wird auf 100 Euro gerundet.

Wer wird gefördert?

Die Idee des Bayerischen Zinsverbilligungsprogramms zur Förderung von Eigenwohnraum ist es, vor allem Familien mit niedrigem bis durchschnittlichem Einkommen zu helfen, ihren Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Daher richtet sich das Förderangebot nach dem Jahresbruttoeinkommen. Einen Förderantrag können alle Haushalte stellen, die unter der vorgegebenen Einkommensgrenze liegen – das sind mehr, als Sie glauben!

Mit unserem Förderlotsen finden Sie schnell heraus, ob Sie antragsberechtigt wären.

Sonderregelungen bei der Einkommensberechnung

In einigen Fällen können Freibeträge bei der Einkommensberechnung abgezogen werden. So werden folgende Beträge vom Jahreseinkommen abgezogen:

  • bei Ehepaaren/Lebenspartnern, bis zum Ablauf des siebten auf den Beginn der Ehe/Lebenspartnerschaft folgenden Kalenderjahres: 5.000 Euro
  • bei Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50: je 4.000 Euro
  • bei Personen, die Unterhalt zahlen
    - an einen früheren, dauernd getrennt lebenden Ehe-/Lebenspartner: bis zu 6.000 Euro,
    - an ein Kind, das auswärts studiert oder eine Ausbildung macht: bis zu 4.000 Euro,
    - an eine sonstige, nicht zum Haushalt zählende Person: bis zu 4.000 Euro,
    - an ein Kind, das nicht ständig im eigenen Haushalt lebt, weil die Eltern getrennt leben und sich das Sorgerecht uneingeschränkt teilen: bis zu 4.000 Euro.

Wann und wo stelle ich den Förderantrag?

Der Antrag muss noch vor Baubeginn oder Kaufvertragsabschluss bei der örtlich zuständigen Bewilligungsstelle beantragt werden. Dies sind in der Regel das Landratsamt oder das jeweils zuständige Referat bei kreisfreien Städten. Diese überprüfen jeden Förderantrag individuell und entscheiden eigenverantwortlich darüber, ob dem Antrag stattgegeben wird. Dort erhalten Sie auch alle erforderlichen Formulare sowie weitere Auskünfte. Folgende Unterlagen sollten Sie dabeihaben: Letzte Einkommensteuererklärung, Verdienst- oder Rentenbescheinigung, Kopien der letzten 12 Gehaltsabrechnungen bzw. bei Selbständigen Kopien der beiden letzten Jahresabschlüsse, Nachweise über Sparguthaben oder aus eigenen Mitteln erworbene Grundstücke, Auflistung aller veranschlagten Gesamtkosten zur Berechnung der Darlehenshöhe und der daraus resultierenden monatlichen Belastung.

Informationsstand: 01.05.2018
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (www.wohnen.bayern.de)